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© UNESCO/Sake Rijpkema © UNESCO/Akash © UNESCO/Justin Mott

Bildungsprogramm der UNESCO

Bildung – der Schlüssel für Entwicklung und Frieden

Die UNESCO hat ein umfassendes Mandat im Bereich Bildung. Innerhalb des Systems der Vereinten Nationen koordiniert die UNESCO das weltweite Aktionsprogramm "Bildung 2030".

Bis 2030 sollen unter anderem folgende Ziele erreicht werden:

  • Allen Mädchen und Jungen soll der Abschluss einer hochwertigen, kostenlosen Primar- und Sekundarschulbildung ermöglicht werden, die zu relevanten und effektiven Lernergebnissen führt.
  • Alle Mädchen und Jungen sollen Zugang haben zu hochwertiger frühkindlicher Bildung, Betreuung und Erziehung, die ihnen einen erfolgreichen Übergang in die Schule ermöglicht.
  • Allen Frauen und Männern soll ein gleichberechtigter und bezahlbarer Zugang zu qualitativ hochwertiger beruflicher Bildung ermöglicht werden.
  • Es soll sichergestellt werden, dass Jugendliche und Erwachsene die für eine Beschäftigung oder Selbstständigkeit relevanten Kenntnisse, Fähigkeiten und Fertigkeiten erwerben.
  • Benachteiligungen aufgrund der Geschlechtszugehörigkeit sollen auf allen Bildungsstufen beseitigt werden.
  • Es soll sichergestellt werden, dass alle Jugendlichen und Erwachsenen ausreichende Lese-, Schreib- und Rechenfähigkeiten erwerben.
  • Allen Lernenden sollen die notwendigen Kenntnisse und Fähigkeiten vermittelt werden, um nachhaltige Entwicklung aktiv mitzugestalten; Ziele der "Bildung für nachhaltige Entwicklung" sind eine Erziehung zum Weltbürgertum und Wertschätzung kultureller Vielfalt.

Bildungsqualität bemisst sich nicht allein an der Erfüllung von Leistungsstandards. Für die UNESCO ist Bildung geknüpft an Werte wie Toleranz, Solidarität, Verständnis für den anderen und Achtung der Menschenrechte, die für das friedliche Zusammenleben im 21. Jahrhundert unabdingbar sind.

In ihrem jährlichen Weltbildungsbericht "Education for all - Global Monitoring Report" misst die UNESCO die Fortschritte in der Bildung im internationalen Vergleich. Alle drei bis vier Jahre richtet sie die Weltbildungsministerkonferenz aus.

Internationale Bildungsinstitute unterstützen die UNESCO in ihrer Arbeit, darunter in Deutschland das UNESCO-Institut für Lebenslanges Lernen in Hamburg und das Berufsbildungszentrum UNEVOC in Bonn.

Im internationalen Schulnetzwerk der UNESCO arbeiten etwa 200 deutsche Schulen mit. Auf dem Stundenplan der UNESCO-Projektschulen stehen die Menschenrechte, nachhaltige Entwicklung und der gerechte Ausgleich zwischen Arm und Reich.

Im Hochschulbereich hat die UNESCO ein Kooperationsnetzwerk eingerichtet, an dem über 750 UNESCO-Lehrstühle in aller Welt beteiligt sind. In Deutschland gibt es derzeit zehn UNESCO-Lehrstühle. Sie forschen und lehren beispielsweise in den Bereichen Menschenrechtsbildung, Bildung für nachhaltige Entwicklung, Welterbe und Kulturelle Bildung.

Die UNESCO ist federführend für die Umsetzung des Weltaktionsprogramms "Bildung für nachhaltige Entwicklung". Ziel es ist, den Gedanken der nachhaltigen Entwicklung in allen Bereichen des Bildungssystems zu verankern. Die deutschen Aktivitäten zu diesem Programm werden von der DUK koordiniert.

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