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Bildung für alle – Bilanz

"Bildung für alle" (Education for All / EFA) ist das weltweite Aktionsprogramm für Bildung, bei dem die UNESCO federführend ist. Auf dem Weltbildungsforum 2000 in Dakar hatten sich 164 Länder verpflichtet, sechs Bildungsziele bis zum Jahr 2015 zu erreichen. 

Nur ein Drittel der Weltgemeinschaft hat die Bildungsziele erreicht. Lediglich in der Hälfte der Länder erhalten alle Kinder eine Grundschulbildung. Positiv wird vermerkt, dass heute etwa 50 Millionen mehr Kinder in die Schule gehen als 1999. Das geht aus dem UNESCO-Weltbildungsbericht 2015 hervor. Der Bericht zieht die Bilanz des weltweiten UN-Aktionsprogramms "Bildung für alle", in dem vor 15 Jahren verbindliche Ziele für das Jahr 2015 festgeschrieben wurden: Ausbau der frühkindlichen Bildung, Grundschulbildung für alle Kinder, Absicherung der Lernbedürfnisse Jugendlicher, Reduzierung der Analphabetenrate unter Erwachsenen um die Hälfte, Überwindung von Geschlechterdisparitäten und Verbesserung der Bildungsqualität.

Bilanz der sechs EFA-Ziele 2000-2015:

Zur vergrößerten Darstellung der einzelnen Bilanzkarten aus dem Weltbildungsbericht 2015 bitte die jeweilige Abbildung anklicken.

© UNESCO
Bilanz Ziel 1

Ziel 1: Die frühkindliche Bildung soll ausgebaut und verbessert werden, insbesondere für benachteiligte Kinder.

© UNESCO
Bilanz Ziel 2

Ziel 2: Bis 2015 sollen alle Kinder – insbesondere Mädchen, Kinder in schwierigen Lebensumständen und Kinder, die zu ethnischen Minderheiten gehören – Zugang zu unentgeltlicher, obligatorischer und qualitativ hochwertiger Grundschulbildung erhalten und diese auch abschließen.

© UNESCO
Bilanz Ziel 3

Ziel 3: Die Lernbedürfnisse von Jugendlichen und Erwachsenen sollen durch Zugang zu Lernangeboten und Training von Basisqualifikationen (life skills) abgesichert werden.

© UNESCO
Bilanz Ziel 4

Ziel 4: Die Analphabetenrate unter Erwachsenen, besonders unter Frauen, soll bis 2015 um 50 Prozent reduziert werden. Der Zugang von Erwachsenen zu Grund- und Weiterbildung soll gesichert werden.

© UNESCO
Bilanz Ziel 5

Ziel 5: Bis 2005 soll das Geschlechtergefälle in der Primar- und Sekundarbildung überwunden werden. Bis 2015 soll Gleichberechtigung der Geschlechter im gesamten Bildungsbereich erreicht werden, wobei ein Schwerpunkt auf der Verbesserung der Lernchancen für Mädchen liegen muss.

© UNESCO
Bilanz Ziel 6

Ziel 6: Die Qualität von Bildung muss verbessert werden.

© UNESCO
Bilanz Finanzierung

Finanzierung: Mobilisierung eines starken nationalen und internationalen politischen Engagements für "Bildung für alle", Entwicklung nationaler Aktionspläne und beträchtliche Erhöhung der Investitionen in Bildung.

Zwei der EFA-Ziele entsprechen den Millenniumszielen der Vereinten Nationen, auf die sich im Jahr 2000 insgesamt 189 Mitgliedsländer geeinigt hatten: Grundbildung für alle Kinder und Abbau der Geschlechterdisparitäten.

Im Auftrag der UNESCO dokumentierte ein internationales Expertenteam die Fortschritte bei der Erreichung dieser Ziele im jährlich erscheinenden UNESCO-Weltbildungsbericht.

Zur Bilanzierung von EFA haben die UNESCO-Mitgliedstaaten Berichte vorgelegt. Den deutschen Bericht finden Sie hier. Ein von der UNESCO angefertigter europäischer Synthesebericht ist hier erhältlich

Nachfolger des Weltaktionsprogramms "Bildung für alle" ist die Bildungsagenda "Bildung 2030", bei der die UNESCO federführend ist. Die Bildungsagenda ist integraler Bestandteil der Sustainable Development Goals. Die Ziele der Bildungsagenda finden Sie hier.

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