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Tagung der UNESCO-Projektschulen zum Euro-Arabischen Dialog in Tunesien

„Responsibility for co-creating the prospective society – aspects of the World Action Programme as impulses for social commitment” lautete der Titel des diesjährigen Euro-Arabischen Dialogs. An der Tagung vom 25. März bis 1. April im tunesischen Hammamet nahmen 51 Vertreter von UNESCO-Projektschulen aus fünf Ländern, darunter 36 Schülerinnen und Schüler, teil. Nach längerer Pause wirkte auch eine Delegation aus Palästina wieder an dem Dialogforum mit.

In der Eröffnungszeremonie unterstrichen der tunesische Bildungsminister Dr. Neji Jelloul und der Koordinator der UNESCO-Projektschulen in Deutschland Heinz-Jürgen Rickert die Bedeutung innovativer Jugendprojekte für die interkulturelle Verständigung. In verschiedenen Workshops setzten sich die Teilnehmenden mit Fragestellungen aus dem Weltaktionsprogramm Bildung für nachhaltige Entwicklung und den Sustainable Development Goals auseinander. 

Voraussetzung für die Teilnahme am Forum war für alle Jugendlichen die Entwicklung eigener Projektideen, die sie in ihren Schulen oder Wohnorten realisieren müssen, unter anderem zu Themenfeldern wie Migration, Energie, Konsum. Ihre Projektideen stellten die Teilnehmenden am ersten Tag zur Diskussion. Im zweiten Teil beschäftigten sich die Arbeitsgruppen mit Aspekten wie Demokratie-Erziehung, kulturelle Diversität, Klimawandel, Global Citizenship oder Ernährung. Im dritten Teil der Tagung standen ein Filmprojekt zur Postwachstumsgesellschaft und eine szenische Installation zur Bedrohung des Welterbes im Zentrum. Im Rahmen der Veranstaltung gestalteten die Jugendlichen und Lehrkräfte auch ein Konzept zum nachhaltigen Tourismus für die Hotelanlage, das sie am letzten Tag der Direktion präsentierten. Die Exkursion führte zu tunesischen Welterbestätten, zu der antiken Stadt Karthago und zur Medina von Tunis.

Der Euro-Arabische Dialog wird seit 2003 von den deutschen UNESCO-Projektschulen durchgeführt. Das diesjährige Treffen wurde von tunesischen Organisationen, dem Auswärtigen Amt und der Autostadt GmbH Wolfsburg finanziell unterstützt. Die nächste Veranstaltung ist im Frühjahr 2018 in Oman geplant. 

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