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Gelungener Start des UNESCO Climate Change Project

UNESCO-Projektschulen gründen ein Whole School Approach-Netzwerk gegen den Klimawandel

Unter der Leitung eines Teams um Bundeskoordinator Heinz-Jürgen Rickert haben sich Lehrerinnen und Lehrer, Schülerinnen und Schüler von zwölf UNESCO-Projektschulen aus ganz Deutschland am 10. und 11. März 2017 in Wolfsburg zusammengefunden, um zwei Tage lang ein innovatives Projekt auf den Weg zu bringen, das Teil eines neuen Flagship-Project der UNESCO werden soll: das Climate Change Project.

Im Mittelpunkt steht dabei die Idee, dem Klimawandel wirkungsvoll zu begegnen mit einem Whole School Approach – die gesamte Schule soll sich diesen Gedanken zu eigen machen und ihn umsetzen, ganzheitlich, und dabei auch das große Ganze mitbedenken, das weit über die Schule hinausgeht.

Nur die grundlegenden Dinge standen von Anfang an fest. So zum Beispiel, dass sich hier zwölf Schulen trafen, die über eine erhebliche Expertise zum Thema Klimawandel verfügen. So oblag es den Schulen, nach einer kurzen Zeit des Kennenlernens, der Einführung und des Austauschs über die eigene Kompetenz und Erfahrung zum Thema eine Struktur für das neue Projekt zu finden, eine inhaltliche Struktur und einen Modus des Austauschs und der Zusammenarbeit.

Die Ergebnisse sind vielversprechend:

  1. Die Zusammenarbeit im Netzwerk erfolgt auf der Basis der 17 Nachhaltigkeitsziele der Agenda 2030, interne Kommunikationsstrukturen wurden angelegt.
  2. Die Akteure des Netzwerks starten den Whole School Approach an ihren Schulen. Dafür ist die Zustimmung von Schulleitung, Lehrern, Schülern und Eltern erforderlich.
  3. Eine intensive Zusammenarbeit in dem neuen Netzwerk wurde verabredet. Das nächste nationale Projekttreffen findet im Oktober 2017 statt.
  4. Eine internationale Zusammenarbeit mit afrikanischen Staaten ist beabsichtigt und wird einmal pro Jahr in Form eines Schülerworkshops stattfinden, das erste Mal im Juli 2017 in Mombasa, Kenia, 2018 voraussichtlich in Windhuk, Namibia, 2019 in Kigali, Ruanda.
  5. Die Autostadt Wolfsburg will dieses Projekt auch in Zukunft umfangreich fördern.

(Artikel erstellt am 11. April 2017)

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