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Mai 2014

Bekämpfung von Homophobie und Transphobie

Unterrichtsvorschläge veröffentlicht 

Anlässlich des Internationalen Tages gegen Homophobie und Transphobie (IDAHO) am 17. Mai 2014 haben die Schweizerische und die Deutsche UNESCO-Kommission Unterrichtsmaterialien der UNESCO zur Bekämpfung von Homophobie und Transphobie in deutscher Sprache veröffentlicht. 

Titelseite der Publikation
© DUK

Homophobes und transphobes Mobbing kann Kindern und Jugendlichen schweren Schaden zufügen. Geschieht es in der Schule, so verletzt es ihr Recht auf ein sicheres und von Respekt geprägtes Lernumfeld. Diese Art von Mobbing kann neben jungen Lesben, Schwulen, Bisexuellen, Transgender und Intersexuellen jeden jungen Menschen treffen, der als außerhalb gesellschaftlich normierter "Männlichkeit" oder "Weiblichkeit" wahrgenommen wird. Bildung kommt bei der Vermittlung von Toleranz und gegenseitigem Respekt eine besondere Rolle zu. Sie kann dazu beitragen, Kinder und Jugendliche auf das Zusammenleben in einer durch Vielfalt geprägten Gesellschaft vorzubereiten.

Wenn Mobbing im schulischen Umfeld geschieht, haben Schulen eine besondere Verantwortung, dem entgegenzuwirken. Eine Schlüsselrolle kommt Lehrerinnen und Lehrern zu – sie spielen eine zentrale Rolle bei der Prävention von Mobbing und bei der Förderung von Toleranz.

Die vier Unterrichtsvorschläge für die Primar- und Sekundarstufe sollen dabei helfen, Stigmatisierung und Diskriminierung zu thematisieren und Gleichbehandlung und Toleranz zu fördern. Die Unterrichtsmaterialien stehen unter einer offenen Lizenz und können somit weiterverbreitet und an den jeweiligen Kontext angepasst werden.

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