Deutsche UNESCO Kommission e.V.

SCHRIFTGRÖSSE

Arbeitsweise

Die UNESCO ist ein Forum der intellektuellen und interkulturellen Zusammenarbeit. Sie ist keine Entwicklungshilfeorganisation oder Agentur zur Projektförderung. Sie baut weltweit Modellprojekte auf, bringt Wissenschaftler und Experten zusammen und berät die Regierungen in Fragen von Bildung, Wissenschaft, Kultur und Kommunikation. Konkrete Projekte formuliert die UNESCO-Generalkonferenz in Zwei-Jahres-Programmen. Die "Mittelfristige Strategie" wird alle sechs Jahre festgelegt (Mittelfristige Strategie der UNESCO 2008-2013).

Das Hauptgebäude der UNESCO in Paris

In rund 20 zwischenstaatlichen Komitees und Programmen arbeiten die Mitgliedstaaten regelmäßig zusammen. Hierzu gehören das Internationale Bioethik-Komitee (IBC), das Programm "Der Mensch und die Biosphäre" (MAB), das Internationale Programm zur Medienförderung (IPDC), das Programm "Information für Alle" (IFAP), das Welterbekomitee (WHC), das Programm "Memory of the World" (MOW) und das Programm "Bildung für alle" (EFA). Deutschland ist auch im Sportausschuss der UNESCO (CIGEPS) vertreten und im Verwaltungsrat des UNESCO-Instituts für Statistik (UIS).

Die UNESCO arbeitet mit zahlreichen Partnern zusammen: Die Nationalkommissionen in den Mitgliedstaaten beraten die eigene Regierung in allen UNESCO-Fragen und wirken als nationale Verbindungstellen. Die UNESCO kooperiert außerdem mit Einrichtungen der Vereinten Nationen, Regierungen der Mitgliedstaaten, beruflichen und wissenschaftlichen Fachverbänden, Nichtregierungsorganisationen, Stiftungen, UNESCO-Projektschulen und UNESCO-Clubs.