Deutsche UNESCO Kommission e.V.

SCHRIFTGRÖSSE

Februar 2012

"Magische Orte" locken 500.000 Besucher

Welterbe-Ausstellung im Gasometer Oberhausen

Eine halbe Million Menschen haben seit April vergangenen Jahres die Ausstellung "Magische Orte – Natur- und Kulturmonumente der Welt" besucht. Damit ist sie die bislang erfolgreichste Ausstellung zum UNESCO-Welterbe in Deutschland. Diese erfreuliche Bilanz zog das Gasometer Oberhausen am 2. Februar 2012. Die Ausstellung wird in Kooperation mit der Deutschen UNESCO-Kommission gezeigt.

UNESCO-Weltkulturerbe Tadsch Mahal
© Hans-J. Aubert

Die Ausstellung "Magische Orte" führt auf eine spannende Reise zu den UNESCO-Welterbestätten. Spektakuläre Fotografien zeigen die Wunder der Natur und Kultur. 180 großformatige Bilder führen die Besucher durch Wüsten und Gebirge, Urwälder und verwunschene Gärten, Tempel und Paläste. Neben den Werken international renommierter Natur- und Architekturfotografen sind erdgeschichtliche Fundstücke und beeindruckende Kunstwerke zu sehen.

Im Mittelpunkt dieses Weltpanoramas stehen die UNESCO-Welterbestätten, darunter die Chinesische Mauer, das Tadsch Mahal, der Grand Canyon und das Wattenmeer. "UNESCO-Welterbestätten sind Orte von universeller Bedeutung, an denen sich Menschen unterschiedlicher Kulturkreise im gemeinsamen Menschheitserbe begegnen können. Diese wunderbare Ausstellung ist selbst ein magischer Ort", sagt Roland Bernecker, Generalsekretär der Deutschen UNESCO-Kommission.

Skulptur "Regenwaldbaum" im Gasometer Oberhausen
© Thomas Wolf

Die Bilder der Ausstellung wurden aus den Archiven der wichtigsten Natur- und Architekturfotografen ausgewählt. Bedeutende naturwissenschaftliche Museen stellten einzigartige Objekte der Naturgeschichte als Leihgaben zur Verfügung. Die Kopien von Meisterwerken der Kunstgeschichte wurden in der traditionsreichen Gipsformerei der Staatlichen Museen Berlin Preußischer Kulturbesitz für diese Ausstellung geschaffen.

"Magische Orte" sind in der höchsten Ausstellungshalle Europas zu sehen. Für den 100 Meter hohen Luftraum des Gasometers schuf Wolfgang Volz in Zusammenarbeit mit dem Lichtgestalter Herbert Cybulska die 40 Meter hohe Skulptur "Regenwaldbaum". Ihre Licht- und Klanggestalt verwandelt den Gasometer in eine "Kathedrale der Natur".

Aufgrund des großen Erfolges wurde die Ausstellung verlängert und ist noch bis zum 21. Oktober 2012 zu sehen.

Weitere Informationen:
www.gasometer.de

Redaktion: unesco heute online  Deutsche UNESCO-Kommission e.V. • Colmanstraße 1553115 Bonn • Telefon 0228 / 60497-0 • www.unesco.de