Deutsche UNESCO Kommission e.V.

Immaterielles Kulturerbe in Deutschland

Deutschland erstellt Verzeichnis des immateriellen Kulturerbes

Gruppen, Gemeinschaften und Einzelpersonen können sich mit kulturellen Ausdrucksformen für die Aufnahme in das bundesweite Verzeichnis des immateriellen Kulturerbes bewerben:
Aufnahmeverfahren und Bewerbungsunterlagen

Deutsche Debatte zum Übereinkommen

Das Bundeskabinett hat am 12. Dezember 2012 den Beitritt Deutschlands zum Übereinkommen beschlossen. Die Beitrittsurkunde ist am 10. April 2013 bei der UNESCO in Paris hinterlegt worden. Am 10. Juli 2013 wurde der Beitritt rechtswirksam.

Im Dezember 2011 hatte sich der Deutsche Bundestag fraktionsübergreifend für eine Einleitung des Ratifizierungsverfahrens zum UNESCO-Übereinkommen zur Erhaltung des immateriellen Kulturerbes ausgesprochen. Bund und Länder haben im Laufe des Jahres 2012 die Bedingungen für einen Beitritt und die innerstaatliche Umsetzung geprüft und sich auf ein innerstaatliches Verfahren geeinigt. Zur Umsetzung des Übereinkommens in Deutschland ist ein bei der Deutschen UNESCO-Kommission angesiedeltes unabhängiges Expertenkomitee berufen worden. Dessen Arbeit wird durch die Geschäftsstelle Immaterielles Kulturerbe bei der Deutschen UNESCO-Kommission unterstützt.

Seit Inkrafttreten des Übereinkommens im April 2006 gab es verschiedene Akteure aus Politik, Wissenschaft und Zivilgesellschaft, die sich mit der Thematik in Deutschland befasst haben.

 
Geschäftsstelle

Seit Mai 2012 ist bei der Deutschen UNESCO-Kommission eine Geschäftsstelle Immaterielles Kulturerbe eingerichtet. Ihre Aufgaben sind Informations- und Öffentlichkeitsarbeit, die Koordinierung des innerstaatlichen Auswahlverfahrens sowie die Einrichtung und Koordinierung eines Expertengremiums.

Anfragen zum Thema Immaterielles Kulturerbe können Sie an die E-Mail-Adresse ike(at)unesco.de richten.

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Die Geschäftsstelle Immaterielles Kulturerbe bei der Deutschen UNESCO-Kommission wird gefördert vom Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestags.