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August 2010

Abflussszenarien für den Rhein im 21. Jahrhundert

Der Klimawandel wird die Niederschlagssituation in Europa entscheidend beeinflussen − und damit auch die Wasserstände europäischer Flüsse. Wissenschaftler prognostizieren häufigere Hoch-und Niedrigwasser. Wie sich die meteorologischen Extremereignisse in den Rhein-Regionen auswirken, hat das Projekt "RheinBlick 2050" untersucht. Die Wissenschaftler stellen ihre Ergebnisse vom 13. bis 14. Oktober 2010 an der Universität Bonn vor.

Welterbe Mittelrheintal
© Landesamt für Denkmalpflege Rheinland-Pfalz

Die Internationale Kommission für die Hydrologie des Rheingebietes (KHR) hat das Projekt "RheinBlick 2050" von Februar 2008 bis März 2010 durchgeführt, um Abflussszenarien für das gesamte internationale Rheineinzugsgebiet zu entwickeln. Die Änderungen des Niederschlagshaushalts − so die Prognose − wird sich auf ganze Landstriche auswirken. Betroffen sein werden Städte, Dörfer und landwirtschaftliche Nutzflächen wie Wälder, Auen und Nebenflüsse. Deshalb benötigen Wissenschaftler, Umweltschutztechniker, Lokal- und Landespolitiker Informationen für Anpassungsstrategien.

Aus den Ergebnissen des Projekts können Informationen für den planungsrelevanten Zeitraum bis 2050 abgeleitet werden. Die zugrunde liegenden Datensätze und Informationen wurden aus verschiedenen nationalen Forschungsprojekten der Rheinanrainer Niederlande, Deutschland, Frankreich und Schweiz zusammengestellt. Sie basieren auf den aktuellsten Klimaprojektionen.

Das Kolloquium wird die Ergebnisse des Projekts "RheinBlick 2050" und ähnlicher Projekte im Rheineinzugsgebiet vom 13. bis 14. Oktober an der Universität Bonn präsentieren. Veranstalter sind das deutsche IHP/HWRP-Sekretariat gemeinsam mit der Internationalen Kommission für die Hydrologie des Rheingebietes, dem schweizerischen Bundesamt für Umwelt, der Bundesanstalt für Gewässerkunde und dem niederländischen Zentrum für Wasserwirtschaft.

Eine Anmeldung für das Kolloquium ist kostenpflichtig bis zum 1. September 2010 unter www.chr-khr.org möglich. Die Arbeitssprache ist Englisch. Veranstaltungsort ist der Wolfgang-Paul-Saal an der Universität Bonn.

Redaktion: unesco heute online  Deutsche UNESCO-Kommission e.V. • Colmanstraße 1553115 Bonn • Telefon 0228 / 60497-0 • www.unesco.de

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