Deutsche UNESCO Kommission e.V.

SCHRIFTGRÖSSE

Mai 2009


Philosophische Dialoge zwischen Asien und dem Arabischen Raum

Durch einen Dialog erfährt man mehr über den Gegenüber, aber auch mehr über sich selbst. Philosophen sind für den erkenntnisorientierten Dialog besonders ausgebildet. Daher kann der Dialog zwischen Philosophen aus verschiedenen Weltregionen internationale Verständigungsprozesse voranbringen. Vom 28. bis 30. Mai 2009 werden zum wiederholten Mal Philosophen aus Asien und dem Arabischen Raum ihre jeweilige Sichtweise auf philosophische Weltprobleme austauschen. Dieses Veranstaltungsformat der UNESCO ist mit der Hoffnung verbunden, dass über diese Dialoge der historisch bedingten, starken Vormachtstellung westlicher Philosophien Alternativen entgegen gesetzt werden können. Gerade Asien und der Arabische Raum blicken auf lange philosophische Traditionen zurück.

Der Dialog steht im Kontext von Tagungen zur Philosophielehre in den beiden Weltregionen. In Tunis tagten am 11. und 12. Mai Minister, Philosophen und Pädagogen, um zu beraten, wie für Philosophie ein Raum in den Lehrplänen arabischer Länder geschaffen werden kann und welchen Wert sie für die Werteerziehung hat. Ein ähnliches Ziel hat eine Tagung vom 25. bis 26. Mai in Manila auf den Philippinen. Die beiden Tagungen bauen auf der Studie "Philosophie - eine Schule der Freiheit" auf.


unesco heute online • Redaktion: Dieter Offenhäußer / Kurt Schlünkes
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