Deutsche UNESCO Kommission e.V.

Dekade "Kultur des Friedens"

Die Vereinten Nationen erklärten das Jahrzehnt 2001 bis 2010 zur "Internationalen Dekade für eine Kultur des Friedens und der Gewaltlosigkeit zugunsten der Kinder der Welt". Damit wurde das Motto des "Internationalen Jahres 2000 für eine Kultur des Friedens" in ein längerfristiges Aktionsprogramm überführt, das durch Projekte vor allem im Bildungs- und Kulturbereich friedensstiftend wirken sollte.

Die UNESCO war mit der Federführung der UN-Dekade beauftragt. Sie sollte, zusammen mit dem Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen (UNICEF), Anstöße geben für den Wandel von einem Kult des Krieges zu einer Kultur der gewaltfreien Konfliktlösung. Der interkulturelle Dialog, die Achtung der Menschenrechte, Meinungs- und Pressefreiheit, die Prinzipien der Gewaltlosigkeit und der Toleranz waren Themen einer Vielzahl internationaler Projekte und Aktionen zur neuen Internationalen Dekade. Die Aktionen wendeten sich vor allem an Kinder und Jugendliche.

Vor allem in der Frühphase der Dekade hat die DUK Beiträge aus Deutschland koordiniert.

Überblick: Die Internationale Dekade für eine Kultur des Friedens 2001-2010

Deutsche Beiträge

Erklärung und Aktionsprogramm für eine Kultur des Friedens

Erklärung von Prinzipien der Toleranz

Manifest 2000

Literatur

Information der UNESCO zur Dekade für eine Kultur des Friedens (englisch/französisch)